Das TU Workplace Control Center unterstützt Lehrveranstaltungsaufsichtspersonen bei der sicheren und effizienten Durchführung von Prüfungen und Lehrveranstaltungen. Ziel war es, eine moderne, flexible Plattform zu schaffen, die Räume, Arbeitsplätze und Prüfungs-Desktops zentral steuert. Durch die Fokussierung auf die Bedürfnisse der Nutzer_innen soll die Bedienung klar, verständlich und fehlerarm erfolgen.

Screenshot einer Computerverwaltungsschnittstelle mit einer Tabelle, in der PC-Status, PC-Namen und Anmeldezeiten aufgeführt sind. In den Zeilen werden verschiedene PCs mit Kontrollkästchen angezeigt. Darunter befinden sich Schaltflächen mit den Bezeichnungen „Start“, „Zurücksetzen für neue Prüfungsgruppe“, „Prüfung beenden“ und „Computerfehler beheben“, die verschiedene Funktionsoptionen bieten. Eine farbcodierte Beschreibung der jeweiligen Funktion der Schaltflächen ist enthalten.

Vorher

Eine Computersteuerungsschnittstelle für den Raum DC EG J15 am TU-Arbeitsplatz, die wichtige Informationen wie PCs, Standort und Sitzungssteuerung anzeigt. Es wird ein Raumplan mit einem Raster aus nummerierten PCs angezeigt. Eine Liste darunter enthält Details zum PC-Status, Namen und Anmeldezeiten sowie Optionen zum Starten oder Beenden von Prüfungen.

Nachher

Lösung

Das System ermöglicht das Starten und Beenden von Prüfungs-Desktops, die Verwaltung von Anwendungs- und Firewall-Regeln sowie übersichtliche Kalender- und Raumansichten. UX/UI-Optimierungen wurden gezielt umgesetzt, um kritische Aktionen klar zu kennzeichnen, die Navigation zu vereinfachen und die Bedienung intuitiv zu gestalten.

Ein digitaler Kalender zeigt am 29. September ein Popup-Ereignis mit dem Titel „Mathematik Prüfung“ an, zusammen mit Details zu aktiven Regeln und Firewall-Richtlinien.

Vorher

Eine digitale Kalenderoberfläche mit einem Popup-Fenster zur Terminplanung für eine Veranstaltung mit dem Titel „Chemische Technologie“. Optionen für Raum und Datum sind sichtbar.

Nachher

Vorgehen

Im Rahmen des Projekts wurde zunächst eine Analyse bestehender Workflows durchgeführt, um Stolperstellen und UX-Probleme zu identifizieren. Darauf aufbauend wurden konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Nutzungsführung erarbeitet, priorisiert nach Low Effort / High Impact. Ergänzend entstand ein How-To UX/UI Guide sowie ein Figma-Design, das die empfohlenen Optimierungen visuell darstellt und sich an den Vorgaben des TU Design Systems orientiert.

Wir sind nach wie vor sehr begeistert von den (regelmäßig als Referenz hinzugezogenen) Figma-Mockups/Wireframes und passen laufend UI-Elemente an, um dem besser zu entsprechen.

Benjamin Schallar

IT Architect

Ergebnis

Das Ergebnis ist eine übersichtliche, verständliche Oberfläche, die häufig genutzte Aktionen wie “Start exam” und “End exam” klar hervorhebt, während Sonderfunktionen wie “Reset” oder “Troubleshoot” im Hintergrund bleiben. Kalender- und Raumansichten bieten nun eine verbesserte Orientierung, und die Dokumentation unterstützt Nutzer_innen als auch Entwickler_innen bei der Handhabung des Systems.

Eine digitale Schnittstelle, die eine Tabelle mit dem Titel „DEM-Regeln“ mit verschiedenen Einstellungen anzeigt. Die Tabelle listet Regelnamen, Desktops, Status und Pfade mit Umschaltflächen für jede Regel auf, die die Aktivierung anzeigen.

Vorher

Eine Computerschnittstelle, die eine Seite „Regeln“ mit einer Liste von Regeln und Umschaltern zum Aktivieren oder Deaktivieren dieser Regeln anzeigt.

Nachher

Impact

Durch diese Maßnahmen konnte die Fehleranfälligkeit bei Prüfungen reduziert, die Einarbeitung neuer Aufsichtspersonen erleichtert und die Grundlage für eine schrittweise Ausweitung auf weitere Räume und Nutzer_innen geschaffen werden. Gleichzeitig wurde die Effizienz der Entwicklung gesteigert, indem die Vorschläge praxisnah und ressourcenschonend umgesetzt wurden. Das Projekt zeigt, wie gezielte UX/UI-Optimierungen die Nutzungserfahrung deutlich verbessern und gleichzeitig die technische Umsetzung minimal belasten.