MACH BLAU!

Unter dem Motto „Willst du mit mir blau machen?“ setzten Studierende im Rahmen einer Lehrveranstaltung ein Placemaking Projekt am Donaukanal um

Außenaufnahme Holzsitzbänke und blaue Beschattung

© TU Wien | Katrin Hagen

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Das Projekt MACH BLAU! aus der Lehrveranstaltung „Entwerfen Placemaking am Donaukanal“ ist fertiggestellt. Begrünung und Bänke laden zum Verweilen ein.

Außenaufnahme Holzbänke

© TU Wien | Katrin Hagen

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Entspannen im Herzen der Stadt mit Blick auf das Wasser.

Außenaufnahme Beton mit Bemalung in blau und pink, dahinter Sitzbänke aus Holz

© TU Wien | Katrin Hagen

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Der Sommer beginnt hier, vorbeikommen, ausrasten und genießen.

Detailaufnahme Bänke und Beschattung

© TU Wien | Katrin Hagen

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Die gemütlichen Sitzgelegenheiten bleiben bis Ende des Sommers öffentlich zugänglich.

Projekt vom gegenüberliegenden Ufer aufgenommen

© TU Wien | Charlotte Ambs

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Blick vom gegenüberliegenden Ufer

Betonplatz vor der Umgestaltung

© TU Wien | Katrin Hagen

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So hat es am Donaukanal ausgesehen, bevor die Ideen aus Lehrveranstaltung „Entwerfen Placemaking am Donaukanal“ umgesetzt wurden

Im Laufe des Sommersemesters 2026 entstand am Wiener Donaukanal ein neuer öffentlicher Ort, der am 19. Juni feierlich eröffnet wird: MACH BLAU!. Das Projekt wurde im Rahmen der Lehrveranstaltung „Entwerfen Placemaking am Donaukanal“ an der TU Wien mit Studierenden der Architektur und Raumplanung umgesetzt und hatte zum Ziel, einen Ort ohne Konsumzwang zum Entspannen, Begegnen und Verweilen mitten in der Stadt zu schaffen.

„Aus Sicht von uns Lehrenden waren insbesondere die Aspekte der temporären, flexiblen und modularen Gestaltung zentral. Ziel war es, einen offenen Ort am Donaukanal zu schaffen, der unterschiedliche Nutzungen ermöglicht und Menschen aller Altersgruppen anspricht.“, erklärt Katrin Hagen, Senior Scientist an der TU Wien am Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen.

Ausgehend vom sogenannten Blue Mind Effekt beschäftigt sich das Projekt mit der Frage, wie Aspekte wie Wasser, Stadtstruktur und Wahrnehmung unser mentales Wohlbefinden beeinflussen können. Der Begriff beschreibt den beruhigenden Einfluss von Wasser auf den Menschen und steht für einen mentalen Zustand der Entschleunigung, Konzentration und Erholung. Direkt an der Henriette-Fahrbach-Promenade entstand daraus ein temporärer Aufenthaltsort mit modularen Sitz- und Liegemöglichkeiten, Begrünung, Beschattung sowie farbiger Bodenbemalung. Unterschiedliche Bereiche laden dazu ein, gemeinsam Zeit zu verbringen, sich zurückzuziehen oder den Donaukanal neu wahrzunehmen.

„Die besondere Gruppendynamik hat das Projekt geprägt: Durch gemeinsames Planen und Umsetzen sind wir als Team eng zusammengewachsen. Unsere unterschiedlichen Stärken haben sich dabei optimal ergänzt – und wir konnten viel voneinander lernen.“, berichtet Charlotte Ambs, eine der am Projekt mitwirkenden Studentin.

Von der ersten Konzeptidee bis zur Umsetzung wurde das Projekt von den Studierenden selbst unter der Leitung von Lena Hohenkamp (Forschungsbereich Örtliche Raumplanung), Katrin Hagen (Forschungsbereich Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung) und Jan Gartner (Raumpioniere – Agentur für StadtmacherInnen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster) entwickelt und realisiert. Bespielt wird die räumliche Intervention durch Kooperationen mit lokalen Initiativen und ein begleitendes Veranstaltungsprogramm mit gemeinschaftlichen Aktivitäten und Workshops.

Der Student Hans Renauld, der ebenfalls am Projekt beteiligt war erläutert „Im Planungsprozess mussten wir unseren Entwurf laufend an bereits bestehende Nutzungen vor Ort, Budgetgrenzen und Genehmigungsvorgaben anpassen. Das Projekt hat gezeigt, wie anspruchsvoll der Weg von der Idee zur Umsetzung ist – zugleich stand unsere Freude am Bauen und daran, einen Ort für Menschen zu schaffen, stets im Mittelpunkt.“

MACH BLAU! ist Teil des Forschungsprojekts Inclusive Cities (DUT). Gemeinsam mit dem Architekturbüro superwien und der Hochschule Campus Wien entsteht unter dem übergeordneten Titel HENNI & MILLI ein neuer Aufenthaltsort am Donaukanal, benannt nach der Henriette-Fahrbach-Promenade und der Emilie-Turecek-Promenade. Der Donaukanal wirkt hier als Living Lab für neue Formen inklusiver und gemeinschaftlicher Stadträume.

Die Installation bleibt bis Ende des Sommers 2026 öffentlich zugänglich. Geplant ist ein Wiederaufbau der Module im kommenden Jahr.

Am 19. Juni findet ab 15 Uhr die feierliche Eröffnung statt. Neben Auftaktpräsentationen zum Projekt erwartet die Besucher_innen Live-Musik und Stationen zum Bedrucken von mitgebrachten T-Shirts.

Rückfragehinweis: 

Katrin Hagen
katrin.hagen@tuwien.ac.at

Lena Hohenkamp
lena.hohenkamp@tuwien.ac.at
 

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