Festival der Roboter begeisterte 15.000 Gäste auf dem Karlsplatz

Zweitägige Veranstaltung machte Robotik erlebbar und greifbar

Orangener Roboterhund legt Kopf schief. Danaben emehrere Kinder mit Luftballons

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Frau mir Roboter auf Bühne. Vor der Bühne eine große Menschenmenge.

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Kirche am Karlsplatz, Dämmerung, eine Leinwand auf der "WALL-E" steht und eine Vielzahl von Menschen

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„Roboter zum Anfassen. Robotik für alle.“ So lautete das Motto des Festivals der Roboter, das am 30. und 31. Mai am Karlsplatz über die Bühne ging. Insgesamt rund 15.000 Besucherinnen und Besucher ließen sich die Möglichkeit nicht entgehen, um in direkten Kontakt mit den neuesten Technologien der Robotik zu kommen.

Das Open-Air-Gelände im Herzen der Stadt verwandelte sich dabei in eine interaktive Erlebniswelt rund um Robotik, Technologie und Innovation. Ziel der Veranstaltung war es, Robotik verständlich, greifbar und für alle Altersgruppen erlebbar zu machen.

Innovationsminister Hanke: „Österreich ist auf dem richtigen Weg“

„Robotik ist für Österreich eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft. Dass Österreichs Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf dem richtigen Weg sind, hat das Festival der Roboter eindrucksvoll bewiesen. Besonders gefreut hat mich das große Interesse und die Neugier der jungen Besucherinnen und Besucher“, sagte Innovationsminister Peter Hanke (SPÖ) auf der Festivalbühne.

Auf der Bühne diskutierten internationale und nationale Expertinnen und Experten der Branche aktuelle Entwicklungen der Robotik – vom Einsatz humanoider Roboter und Service-Robotik bis hin zu kreativen Anwendungen in Kunst, Design und Architektur. Besonderes Interesse galt den Live-Demonstrationen österreichischer Pionierunternehmen, bei denen erlebt werden konnten, wie moderne Maschinen bereits heute in Industrie, Forschung und im Alltag eingesetzt werden. Eines der Highlights war die Weltpremiere eines vollautonomen Hebe- und Verladekrans, der vom AIT Austrian Institute of Technology gemeinsam mit Palfinger entwickelt wurde.

Robotik zählt zu den zentralen Schlüsseltechnologien unserer Zeit. An der TU Wien erleben wir täglich, wie exzellente Forschung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und starke Partnerschaften Innovation ermöglichen. Umso mehr freue ich mich, dass das Festival der Roboter diese Entwicklungen mitten in Wien für ein breites Publikum sichtbar und erlebbar gemacht hat“, sagte Peter Ertl, Vizerektor der TU Wien, in seiner Eröffnungsrede.

Robotik als große Chance für die Gesellschaft

Bei einem Thema waren sich alle Vertreterinnen und Vertreter der Branche einig: Robotik verstehen sie als Chance für Österreichs Industrie, Gesellschaft und Arbeitswelt: „Das Festival der Roboter hat nicht nur den Stand der Technik, sondern auch die Robotik als spannendes und zukunftsfähiges Berufsfeld hervorgehoben, das selbst Berufsbilder ändern und neue entstehen lassen wird. Ich bin mir sicher, dass viele Besucherinnen und Besucher neue Ideen zur eigenen beruflichen Weiterentwicklung bekommen haben. Der waff steht hier mit seinem Beratungs- und Förderangebot bereit, um aus den Ideen Wirklichkeit werden zu lassen“, sagte Marko Miloradović, Geschäftsführer des waff – Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds. Das Festival der Roboter war Teil des Future Fit Festival des waff, dem größten Bildungsfestival Europas.

Vor allem für junge Forscherinnen und Forscher der Zukunft bot die zweitägige Veranstaltung ein umfangreiches Programm mit Roboter-Mission auf dem ganzen Festivalgelände, einer Kreativstation und einem Bereich, wo selbst programmierte LEGO-Roboter im Sumo-Ringkampf gegeneinander antreten konnten.

Auch die Verbindung von Technologie und Kultur spielte eine zentrale Rolle: Robotik-Visualisierungen, künstlerische Formate und das Open-Air-Kino unter freiem Nachthimmel am ersten Tag zeigten, dass Robotik weit über industrielle Anwendungen hinausgeht und längst Teil unseres Alltags geworden ist.

Von 1. bis 5. Juni ist die internationale Robotik-Fachwelt in Wien zu Gast

Das Festival im öffentlichen Raum fand im Rahmen der IEEE International Conference on Robotics and Automation (ICRA) statt, die von 1. bis 5. Juni mehr als 7.000 internationale Expertinnen und Experten der Robotik nach Wien bringt. Veranstaltet wurde das Festival der Roboter von der TU Wien und der AIM Group Austria, für die inhaltliche und organisatorische Konzeption zeichnete UIV Urban Innovation Vienna verantwortlich. 

Text: UIV Urban Innovation Vienna

ABO

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