Auch in diesem Studienjahr blickt TUForMath - TU Forum Mathematik auf ein erfolgreiches Jahr mit spannenden Workshops für Schüler_innen, öffentlichen Abendvorträgen und weiteren kostenlosen Angeboten zurück.
Workshops, Vorträge und neue Formate
Seit der Gründung von TUForMath im Jahr 2018 ist das vielfältige, interaktive Schulprogramm, an dem bereits mehr als 41.000 Schüler_innen teilgenommen haben, das Kernstück von TUForMath. Allein im Wintersemester 2025 konnten rund 160 Workshops Schülerinnen und Schülern spannende und überraschende Einblicke in die Welt der Mathematik vermitteln. Im Sommersemester 2026 wurde das Angebot nochmals deutlich erweitert: Mit insgesamt 220 Workshops und etwa 5000 Schüler_innen, die die TU Wien im Rahmen von TUForMath besuchten, erreichte TUForMath einen neuen Höchststand.
„Mit den neuen Workshops Finanzmathematik: Risiken verstehen und steuern sowie Origami, wenn sich Mathematik entfaltet haben wir unser Workshop-Angebot mit zwei beliebten neuen Themen erweitert“, berichtet Markus Faustmann, der gemeinsam mit Michael Wallner, Julia Eisenberg und Johannes Böhm mit Sommersemester 2026 die Leitung von TUForMath übernommen hat.
Auch das Programm mathematische Kunstgespräche, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, in Kooperation mit der Kunsthalle Wien, wurde erfolgreich fortgesetzt. Gemeinsam mit Mathematiker_innen der TU Wien und Kunstvermittler_innen der Kunsthalle Wien erhielten Schulklassen wieder die Möglichkeit eine aktuelle Kunst-Ausstellung aus einer ganz besonderen Perspektive zu entdecken.
In insgesamt acht öffentlichen Abendvorträgen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster – jeweils vier pro Semester – gaben Forschende der TU Wien, der Universität Wien, der JKU Linz sowie von Statistik Austria aktuelle, populärwissenschaftliche Einblicke in die unterschiedlichen Forschungsgebiete der Mathematik. Die beeindruckende Vielfalt der Mathematik spiegelte sich dabei auch in den Themen wider: Vom Klimawandel über die Bewegung von Bauwerken bis hin zu der ungewöhnlichen geometrischen Form des Noperteders reichte das breite Spektrum der Vorträge.
Seit April 2025 wird in Zusammenarbeit mit dem TU Kids & Care, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster Büro während der Abendvorträge zudem eine Kinderbetreuung für Kinder zwischen 2 und 12 Jahren angeboten. Gemeinsam mit dem Verein Umblick erwartet die Kinder ein abwechslungsreiches Programm aus Experimentieren, Basteln und Spielen.
Neu im Programm ist außerdem „Girls just wanna do Math, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster!“ Dieses Angebot, in Kooperation mit fem*MA, dem Frauennetzwerk der Mathematikerinnen an der TU Wien, lädt Mädchen ein, Mathematik an der Universität hautnah zu erleben. Nach dem TUForMath-Workshop Unendlich viele Unendlichkeiten folgt eine Führung durch die Universität, bei der Hörsäle besucht und Einblicke in den Studienalltag gewonnen werden können. Beim anschließenden Meet & Greet mit einer Mathematikerin haben die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, Fragen zu den drei Mathematikstudien an der TU Wien zu stellen und aus erster Hand mehr über Studium, Forschung und Karrierewege zu erfahren.
Ein Ausblick in die Zukunft
Die bereits bewährten Programme werden auch im nächsten Studienjahr weiterhin kostenfrei angeboten werden. „Für die kommenden Jahre haben wir auch spannende neue Workshops in Planung, sodass wir uns thematisch immer weiterentwickeln“, verrät Markus Faustmann. So sollen Workshops mit aktuellen Themen wie Kryptografie und KI sowie Angebote mit Fokus auf Geodäsie wie beispielsweise interaktive Workshops zu Satellitentechnologie und GPS sowie zum Thema Tunnelbau angeboten werden.
Während sich das gesamte Schulprogramm von TUForMath an Schüler_innen ab der 4. Klasse Volksschule richtet, so sollen die zukünftigen Workshops insbesondere das Angebot für Oberstufenschüler_innen weiter ausbauen. „Gerade in dieser Schulphase setzen sich viele junge Menschen intensiv mit ihrer Studien- und Berufswahl auseinander. Das ist der ideale Zeitpunkt, um Begeisterung für Mathematik, Geodäsie und die vielfältigen Möglichkeiten an der TU Wien zu wecken und langfristig zu verankern“, erklärt Markus Faustmann.
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