Supercomputer MUSICA nimmt Betrieb auf

Österreichs leistungsstärkster Supercomputer treibt Forschung, KI-Entwicklung und Innovation voran.

Bild vom Serverraum des MUSICA Supercomputers

© Matthias Heisler | TU Wien

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Österreichs Supercomputer MUSICA

11 Personen stehen für Gruppenfoto im Serverraum von MUSICA

© Matthias Heisler / ASC

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Von links: Peter Ertl, Barbara Weitgruber, Nikolaus Hautsch, Andreas Rauber, Ernst Haunschmid, Johannes Fröhlich, Roland Gansch, Jens Schneider, Stefan Hanslik, Gerhard Mannsberger, Daniel Weselka, Herbert Störi

6 Personen in Anzügen und Kleidern stehen nebeneinander

© JKU

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Von links: Alexander Freischlager, Christiane Tusek, Alberta Bonanni, Thomas Gegenhuber, Thomas Stelzer, Stefan Koch

Zwei Männer vor Supercomputer MUSICA

© Universität Innsbruck

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Thomas Pühringer (links) und Gregor Weihs (rechts)

Österreichs neuestes Hochleistungsrechnersystem, das Multi-Site Computer Austria (MUSICA), wurde am 3. Juli 2026 feierlich eröffnet.

Mit der offiziellen Inbetriebnahme von MUSICA wird die nationale Rechenleistung erheblich gesteigert. Der Supercomputer stellt Wissenschaft, Forschung, Unternehmen und öffentlichen Institutionen die Leistung zur Verfügung, die notwendig ist, um weiterhin im internationalen Spitzenfeld mitzuhalten.

Für KI und datenintensive Forschung entwickelt

MUSICA zählt aktuell zu den 100 schnellsten Supercomputern im weltweiten TOP500-Ranking. Mit einer Gesamtleistung von 45.11 Petaflops übertrifft MUSICA die bestehenden nationalen Supercomputer VSC-4 und VSC-5 um mehr als das Achtfache. Als universell einsetzbares System konzipiert, werden sowohl klassische High-Performance-Computing-Anwendungen als auch großskalige KI-Anwendungen unterstützt. Das System umfasst mehr als 1.000 NVIDIA H100 GPUs und bietet damit die notwendige Leistung für das Training moderner Machine-Learning-Modelle und großer neuronaler Netze. Gleichzeitig ermöglicht es anspruchsvolle Simulationen und datenintensive Workflows in Bereichen wie Physik, Ingenieurwesen, Chemie, Lebenswissenschaften und Umweltforschung.

Rechenleistung für Wissenschaft und Wirtschaft

MUSICA steht wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung zur Verfügung. Wissenschaftler_innen der Partneruniversitäten können das System kostenfrei nutzen, weitere Nutzer_innen erhalten über Pay-per-Use-Modelle Zugang.

„MUSICA liefert genau das, was in den strategischen Zielsetzungen verankert ist: Wettbewerbsfähigkeit, Exzellenz und Innovationskraft. Entscheidend ist jetzt eine stabile Finanzierung der laufenden Kosten, damit aus Spitzeninvestition auch Spitzenleistung wird – im gesamten HPC-Bereich“, so Nikolaus Hautsch

ABO

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