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Allgemeines

Unterschiedliche E-Mail-Einstellungen, wie Spam-Blockieren/Ignorieren können festgelegt werden, indem man im TISS-Adressbuch die eigenen Personendaten bearbeitet ("Daten ändern") und dann den Link "E-Mail Einstellungen" wählt.

Diese eMail Optionen dienen nicht dem Mailrouting bzw. dem Festlegen der Zustelladresse(n)! Die Zustelladressen für die Mailweiterleitung ist im Änderungsinterface ausschließlich über das Feld Mail Zustelladressen anzugeben!

Beispiel für ein Änderungsformular (Ausschnitt aus entweder eigenständigem Formular oder dem "Daten ändern"-Formular):

 

Es gibt auch die Möglichkeit, ohne Umweg über das TU-Adressbuch (TISS) die Änderung direkt in einer eMail Optionen-Änderungsmaske vorzunehmen, wo man sich gemäß TU.it-Accounting-Gepflogenheiten authentifizieren muss: Die eMail Optionen sind für unterschiedliche E-Mailadressen-Klassen verfügbar und werden dementsprechend etwas unterschiedlich wirksam gemacht.
Entsprechende Werte sind immer zwingend im jeweiligen Formular anzugeben, da sonst die gewünschte Aktion nicht aktiv wird (es gibt keinen impliziten Vorgabewert, abgesehen von der sonst schon üblichen Spam-Markierung!).

  • Generische/Allgemeine Adressen (*@tuwien.ac.at, *@student.tuwien.ac.at, *@alumni.tuwien.ac.at):

    Die eMail Optionen dieser Adressenklasse werden unmittelbar wirksam (üblicherweise binnen 10 Minuten). Dabei gilt das für alle Ausprägungen und Abwandlungen der generischen Adresse.

  • Instituts- bzw. Zustelladressen (der TU Wien, nicht für externe Adressen):

    In diesem Fall müssen alle neu angegebenen Zustelladressen in einem Challenge-Response-Verfahren freigeschaltet werden (gelöschte oder ersetzte Adressen erfordern diese Art der Verifikation nicht).
    Wichtig ist, dass hier nur Zustelladressen betroffen sind, die tatsächlich über die TU Wien transportiert werden. Dazu zählen natürlich beliebige *@*.tuwien.ac.at Adressen, aber auch bei der TU.it registrierte externe Maildomains, die nicht auf tuwien.ac.at enden.

    Ausnahmen hierfür sind die dem jeweiligen Benutzer gehörende Mailbox-Service-Adressen, die auf @mail.tuwien.ac.at, @pop.tuwien.ac.at oder @mail.zserv.tuwien.ac.at enden.
    Die upTUdate-Mailbox-Adressen sind in der Regel nicht von außen erreichbar und brauchen üblicherweise nicht mit Werten versehen zu werden.

    Sonstige externe Maildomains, wie z.B. von Free-Mail-Adressen (GMX, GMail, Yahoo, etc.) können nicht berücksichtigt werden, da hier die TU Wien Mailserver im Mailtransport nicht involviert sind, obgleich eine Eintragung via eMail-Optionen möglich ist.

    Beim Challenge-Response-Verfahren erhält man je Adresse eine automatische Benachrichtigung, wo eine URL übermittelt wird, mit deren Besuch die jeweilige Zustelladresse tatsächlich freigeschaltet wird.
    Auch hier gilt: Die Freischaltung wird am jeweiligen Mailserver schlussendlich binnen 10 Minuten aktiv.

Hier ein Beispiel einer derart automatisch übermittelten "Challenge"-E-Mail:


From: ZID Personendatenbank
To: ZUSTELLADRESSE
Subject: Mailoptionenbestätigung für ZUSTELLADRESSE

Zur Bestätigung der von NACHNAME VORNAME
eingetragenen Option SLEVEL:6.0;SIGNORE:9.0
bitte folgenden URL aufrufen:
http://iu.zid.tuwien.ac.at:8080/ZID-DB.mailOptions.1235705.123456
DVR: 0005886


Auf diese Weise kann ein Missbrauch vermieden werden, der z.B. darin bestehen könnte, dass jemand für eine fremde Zustelladresse einen niedrigen Spam-Block- oder Spam-Ignore-Level vereinbart und damit die Mailzustellung einer völlig fremden Personen stören kann!

In der Standardkonfiguration erfährt eine von außen kommende E-Mail eine Spam-Bewertung (siehe Spam-Markierung), bleibt dadurch aber im wesentlichen unverändert, abgesehen von einer eventuellen Markierung des Betreffs. Grundsätzlich wird eine Nachricht nicht blockiert, abgewiesen oder sonstwie (aus-)gefiltert.
In Ergänzung zu diesem Standardverhalten kann man allerdings individuelle Änderungen gemäß der folgenden Abschnitte vornehmen.

Sämtliche Aktionen, sei es das Blockieren oder Ignorieren von Nachrichten werden entsprechend geloggt (für einen gewissen Zeitraum, zumindest aber einen Monat), um bei etwaigen Problemfällen Vorgänge nachvollziehen zu können.