Betrieb

Dieses Service wird auf redundanten Servern in den Data Centern Freihaus, Wiedner Hauptstraße 8-10, und Gußhaus, Gußhausstraße 27-29, erbracht. 

Basis ist VMware ESXi für den Hypervisor und SANsymphonie für das Storage.
Auf dem DVD Drive Ihrer virtuellen Maschine wird ein ISO Image mit einem Startup Package für das Betriebssystems Ihrer Wahl (CentOS, Debian oder Winows Server) bereitgestellt. Durch den Aufbau des Systems ist es möglich, Routinewartungsarbeiten ohne Betriebsunterbrechung durchzuführen.

Bei Bedarf kann zusätzlich Systempflege bestellt werden.

Die Lizenzierung der von Ihnen verwendeten Software ist nicht Bestandteil dieses Services.

Das Gastbetriebssytem in der virtuellen Maschine muss vom bestellenden Strukturelement (von der bestellenden Organisationseinheit) eigenverantwortlich betrieben werden.
Der Name der Maschine im Gastbetriebssystem darf vom Betreiber nicht ohne Rücksprache mit TU.it verändert werden, da in diesem Fall umfangreiche Anpassungen in unterschiedlichen Dokumentationssystemen erforderlich sind.

Die Ersteintragung in der TUnet-Datenbank erfolgt im Rahmen der Einrichtung der virtuellen Maschine durch TU.it.

Es wird dringend empfohlen, im Gastbetriebssystem die aktuelle Version der VMware-Tools zu  installieren um eine problemlose Unterstützung des Gastbetriebssystems durch den Hypervisor VMware ESXi zu gewährleisten.

Geeignet ist die Virtualisierungsplattform für den Betrieb von Servern mit mäßigen Ressourcenanforderungen, aber hohen Verfügbarkeitsanforderungen. 
Nicht geeignet ist die Virtualisierungsplattform für den Betrieb von Servern, die Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen an Rechenleistung und/oder Storage-Performance unterstützen sollen, wie Simulationsrechnungen, hochperformante Datenbanken oder Speicher für sehr große Datenmengen.

Für den Betrieb von virtuellen Maschinen werden für Struktureinheiten (Organisationseinheiten) IP-Adressbereiche in einem speziellen Servernetz-IP-Adressbereich vergeben. Beachten Sie bitte, dass der Betrieb Ihres virtuellen Servers innerhalb Ihres Institutsadressbereichs nicht möglich ist! 

Der Zugriff auf Ihre virtuelle Maschinen ist über vCenter möglich. Damit können Sie Ihre virtuellen Maschinen selbstständig betreiben und auch stoppen und starten.

Sie können über eine upTUdate-Berechtigungsgruppe Ennn.x.TUhost.adm, die Sie der TU.it bekanntgeben, selbst steuern, wer Administratorzugriff auf Ihre virtuelle Maschine haben soll. D.h. indem Sie  Kollegen der upTUdate-Gruppe hinzufügen oder aus dieser entfernen, verwalten Sie selbstständig Ihre Administratoren-Gruppe. Zudem ist der Konsolzugriff auf bestimmte IP-Adressen eingeschränkt, die Sie bitte bei der Bestellung Ihrer virtuellen Maschine angeben.

Die bei der Bestellung von Ihnen angegebenen Werte für die Rechenleistung (in Anzahl von vCores) sowie die Größe von RAM bzw. Diskspace können jederzeit an Ihre aktuellen Anforderungen angepasst werden.

Der Zugriff auf die Virtualisierungsinfrastruktur ist zu Betriebs- und Wartungszwecken nur für direkt mit diesen Aufgaben betraute Mitarbeiter des Serviceerbringers technisch möglich.

Der Zugriff auf die Systeme zum Management der virtuellen Maschinen wird auf vom Kunden bekanntgegebene einzelne IP-Adressen eingeschränkt.

Der Serviceerbringer betreibt für Disaster Recovery der kompletten virtuellen Maschinen ein Backup-System mit einem täglichen Backup und einer Aufbewahrungszeit von 30 Tagen. Den Kunden wird die Möglichkeit geboten, aus einem Backup selbstständig einzelne Files oder die komplette virtuelle Maschine wiederherzustellen. Es ist zu beachten, dass innerhalb der Gruppe Ennn.x.TUhost.adm alle Personen über die gleichen Zugriffsrechte verfügen und damit implizit über die Restorefunktionen kompletten Zugriff auf alle Daten aller für die jeweilige Gruppe administrierbaren virtuellen Maschinen haben.