Frequently Asked Questions

Kategorie Spam-Blockierung, Mailoptionen

Das Mailsystem unterscheidet zwischen Adressen, die für die Zustellung verwendet wird (Envelope-Adressen, also das, was auf einem Kuvert stehen würde) und dem, was in der Nachricht selbst als "Anschrift" steht. Letzteres entspricht dem, was auf einem Briefkopf steht, kann völlig frei erfunden sein und dient nicht der Zustellung und genau das ist das einzige, was ein Mailprogramm anzeigt. D.h. an einer erhaltenen Nachricht lässt sich nicht zwangsläufig ablesen, ob die Nachricht an eine bestimmte Adresse gerichtet war. Umgekehrt aber, wenn die Nachricht bei einem landet, dann muss diese auch entsprechend adressiert gewesen sein. Irrläufer bei der Zustellung gibt es so gesehen nicht.

Dieses Verhalten ist somit der Quell für Verwirrung und Unglauben, welche Spammer, Phisher und Konsorten mit ihren fingierten Nachrichten geschickt ausnutzen. Alles was im Briefkopf (Mail-Header) angezeigt wird, ist de facto beliebig fälschbar. Lediglich in den üblicherweise nicht angezeigten "Details" einer Nachricht ("alle Kopfzeilen" etc.) finden sich gewisse Informationen hinsichtlich des Ursprungs und gelegentlich auch zum Empfänger.

Die individuellen E-Mail-Optionen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster für eine Person enthält die entsprechende Einstellung. Dabei handelt es sich um den Wert SPAM-Level ignorieren, der für die entsprechende Zustelladresse auf den Wert 0 gesetzt ist. Dies bewirkt das alle an die jeweilige Zustelladresse gerichteten von außerhalb der TU WIEN eingehenden Mails abgewiesen werden.

Änderung, damit Mails von außerhalb zugelassen werden, indem man den den Wert von SPAM-Level ignorieren entsprechend setzt:

  • Wert löschen (Feld ist dann leer!) - sämtliche Einschränkungen sind somit aufgehoben (sofern auch SPAM-Level blockieren leer ist).
  • Wert > 0 -  Level entsprechend den Vorschlägen bzw. gemäß weiterer FAQ-Themenzwecks Minderung des Spam-Aufkommens festlegen.

Steigen Sie über Ihren persönlichen Eintrag in den Whitepages oder direkt bei den E-Mail-Optionen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster ein und fügen Sie im Formular in der Zeile mit der generischen Adresse z.B. die Werte 8 für Spam-Block-Level und 10 für Spam-Ignore-Level ein. 
Die Werte 8/10 lassen etwas Spielraum für eventuell falsch oder zu streng bewertete "korrekte" Mails. Dies muss man individuell auf seine Bedürfnisse einstellen (nach oben oder nach unten).

Sofern eine Adresse nicht neu eingetragen wurde, ist dies üblicherweise im Mailrouting binnen 10 Minuten aktiv. In Ausnahmefällen kann sich das bis zu 30 Minuten verzögern.

Bei neu bzw. erstmalig eingetragenen Adressen muss man per Challenge-Response-Verfahren die Eintragung bestätigen (damit fremde Personen nicht die Eigenschaften der eigenen Adressen manipulieren können) . Nach der Bestätigung ist dann nach oben erwähntem Zeitraum die Einstellung auf den Mailservern aktiv.

Dies ist prinzipiell nicht in allen Fällen möglich. 
Die Option mit der Abwählmöglichkeit (zur Unterdrückung) der Spam-Markierung im Betreff bzw. Subject wirkt sich nur aus, wenn eine Mail persönlich an einen adressiert ist oder alle Empfänger die Unterdrückung der Betreffs- bzw. Subject-Markierung vorgenommen haben. 
Jene, die mit procmail und formail filtern, können die Markierung zuverlässig folgendermaßen entfernen:

# Spam-Markierung im Subject entfernen:
:0 fhw
* ^Subject: \[SPAM\?\]\/.*
|formail -I"Subject: $MATCH"

Das ist ein normale Verhalten, denn das "Blockieren" ist im Gegensatz zum "Ignorieren" eine nicht-strikte Option, was bedeutet, dass im Falle einer E-Mail an mehrere Empfänger, die Weiterleitung passieren kann, wenn irgend ein anderer Empfänger einen höheren oder nicht gesetzten (=unendlichen) Block-Level hat. Es ist somit das Maximum aller Empfänger-Block-Level ausschlaggebend.

Ja, denn zum einen wirkt der Block-Level nicht immer, der Ignore-Level jedoch schon. Hingegen hat man beim Blockieren den Vorteil, dass der Empfänger von der Blockierung via einer Bounce-Mail erfahren dürfte (falls es einen Nicht-Spammer erwischt haben sollte). 
Daraus folgt, dass üblicherweise gilt

  • entweder nur den Ignore-Level angeben (der Blocklevel ist dadurch implizit auf den gleichen Wert gesetzt),
  • oder Ignore-Level > Blocklevel, damit erst "schwerere Spam-Fälle" kommentarlos verworfen werden, hingegen in einem Graubereich von Block-Level bis Ignore-Level, die Nachricht - falls möglich - mit einer Absenderbenachrichtigung (Bounce) abgewiesen wird.

Auch wenn das Angeben von nicht TU Wien Adressen über das E-Mail-Optionen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster-Interface gestattet ist, wirkt sich dies nicht aus, wenn die Mail nicht den Weg durch einen entsprechenden TU Mailserver genommen hat. Im konkreten Fall ist auszuschließen, dass direkt adressierte GMX-Adressen über die TU Wien laufen. 
Etwas anders liegt die Sache allerdings, wenn man in den Whitepages die Weiterleitung auf eine GMX-Adresse hat und die Mail an die entsprechende generische Adresse adressiert war. Auf diesem Weg der Weiterleitung, die über einen TU Mailserver (Incoming Mailrouter) führt, kommen die E-Mail-Optionen sehr wohl zur Entfaltung.

Kaum. Der Block-Level dominiert zwar über den Ignore-Level, was bedeutet, dass im Falle des Überschreitens des Block-Levels bei Einzelempfänger oder des Block-Level-Maximums bei Mehrfachempfänger die Nachricht "blockiert" wird (Bounce an Absender). Sonst aber wird die Nachricht schlicht kommentarlos verworfen, wenn der Spam-Level größer oder gleich dem Ignore-Level ist. Anders herum angegeben machen die genannten Level mehr Sinn.

Sämtliche in Umlauf befindliche (an der TU Wien relevante) E-Mailadressen können bzw. sollten im E-Mail-Optionen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster-Interface angegeben werden. 
Mitunter sind auch "spam-belastete" Role-Adressen (wie mailingliste@, oder root@ etc.) auf diese Art schützbar, allerdings mit dem Wermutstropfen, dass diese an eine konkrete Person gebunden sind.

Bitte beachten:

  • Im Zuge der Challenge-Response-Validierung bekommen eventuell alle Mitglieder einer dahinterliegenden Liste die zu bestätigende E-Mail!
  • Diverse Adressvarianten, wie z.B. plussed users, z.B. user+tag@domain.tuwien.ac.at, sind in allen (tatsächlich auftretenden) Varianten anzuführen. Ein Form von Patternmatching oder Wildcards gibt es hier nicht.
  • Jeder Eintrag wird als einzelne Adresse angesehen.

Mit dem speziellen "Spam-Level ignorieren" Wert von 0 (Null) kann eine grundsätzliche Unterdrückung erzwungen werden (im Speziellen betrifft das also auch solche Mails, die einen Spam-Level < 0 haben!). Einsetzbar ist dies bei allen Mailadressen (auch generische Adressen seit Dez. 2008):

  • sämtliche generische Formen (@tuwien.ac.at@student.tuwien.ac.at@alumni.tuwien.ac.at)
  • Funktions- und Verteileradressen via Whitepages bzw. TISS Adressbuch angelegt (@tuwien.ac.at)
  • Sonstige, über die Mailbastion einlangende Empfängeradressen *@*.tuwien.ac.at
  • Fremddomain-Adressen, die explizit über die Mailbastion zu einem TU Wien Mailserver führen.

Hinweis: Möchte man spezielle Formen der vielen generischen Adressformen explizit "sperren", kann man die konkrete Adressform im E-Mail Optionen-Formular, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster im Abschnitt "für TU Zustelladressen" anführen und dort  mit den gewünschten, individuellen Werten versehen, z.B. wie oben mit Spam-Level ignorieren = 0 setzen und damit von extern sperren.

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