Der Forschungsbereich Verkehrssystemplanung (MOVE) beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit Verkehr, Mobilität und Logistik im Kontext der räumlichen Entwicklung sowie in Wechselwirkungen mit sozialen, technologischen und ökonomischen Aspekten. Unser Grundverständnis integriert dabei die nachfrage- und angebotsorientierte Perspektive. Der Schwerpunkt der Aktivitäten in der Forschung liegt auf sozialen und technischen Innovationen im Bereich Mobilität und Verkehr. Das MOVE kann dazu auf eine breite Methodenkompetenz zurückgreifen, die von quantitativen und qualitativen Methoden der Sozialforschung über Verkehrsmodellierung bis hin zu ökonomischen und ökologischen Bewertungsmethoden reichen, die in komplexen Forschungsdesigns angewandt werden.

Staatspreis Mobilität 2021 - Zukunftspreis Mobilität

Jonathan Fetka erreicht den dritten Platz beim Zukunftspreis Mobilität! Herzlichen Glückwunsch!

Jonathan Fetka mit Urkunde "Zukunftspreis Mobilität" und Leonore Gewessler

© Niklas Stadler

Jonathan Fetka mit Urkunde "Zukunftspreis Mobilität" und Leonore Gewessler

Staatspreises Mobilität 2021

Am 28. April 2022 fand in den Wiener Sophiensälen die Verleihung des Staatspreises Mobilität 2021 statt. Unser Kollege Jonathan Fetka wurde für seine hervorragende Diplomarbeit über die Potenziale von städtischer Untergrundlogistik, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster mit dem dritten Platz ausgezeichnet! Herzlichen Glückwunsch!

Zu Potenzialen des unterirdischen Güterverkehrs

In der Arbeit wurde untersucht, ob und in welcher Form eine Verlagerung des Güterverkehrs in eigene Tunnel im Untergrund der Städte unerwünschte Verkehrseffekte verbessern könnte. Im Zuge dessen wurde ein exemplarisches System entworfen, das sowohl Ziele der Emissionsreduktion als auch der Entlastung von besonders belasteten Straßenräumen verfolgt.

Die Ergebnisse zeigen, dass ein solches System erhebliche Teile des städtischen Güterverkehrs aufnehmen und dessen Emissionen um bis zu 50 Prozent reduzieren könnte. Dabei könnten vor allem stark betroffene Einfahrtsstraßen vom LKW-Verkehr entlastet und Straßenraum für andere Nutzungen frei werden. Die Baukosten des unterirdischen Transportsystems fallen im Vergleich zum Bau einer U-Bahn außerdem deutlich niedriger aus.

Auf internationaler Ebene finden hierzu aktuell einige interessante Entwicklungen und Projekte statt. Mit zunehmender Konsolidierung und Praxiserfahrung wird sich zeigen, ob diese hypothetischen Potenziale eines Tages Realität werden können. 

Über den Staatspreis Mobilität

Der Staatspreis Mobilität ist die höchste Auszeichnung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster für Mobiliätsinnovationen. 2021 stand der Staatspreis unter dem Motto „Innovationen für den Klimaschutz“, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.